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Dienstag, 4. Dezember 2018

Mariskenrohrsänger

Auch wenn dieses Jahr hier im Blog nicht all zuviel los war, hatte ich trotzdem das ein oder andere mal die Kamera in der Hand. Unter anderem in der Provence, in der ich Dank Ralph und Lukas zum ersten mal Mariskenrohrsänger zu Gesicht bekam. Der attraktive aber auch sehr heimliche Vogel lebt im ganzen Mittelmeergebiet und  ist bereits im zeitigen Frühjahr im Brutlebensraum lautstark zugange. Wir konnten einige Individuen in einem Schilfbestand beobachten. Bemerkenswert ist der Gesang. Daher habe ich mich zu einem kleinen Zusammenschnitt der Bilder und Videos entschieden. Abgerundet wird das ganze durch die perfekten Tonaufnahmen von Ralph, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. 

Am besten schaut ihr euch das Video im Vollbild an und achtet darauf, dass das Video rechts unten auf 1080p steht. 

Sonntag, 18. Dezember 2016

Adventskalender 18/24

Zum vierten Advents soll es mal ein hochaktuelles Foto zu sehen geben. Es ist genau eine Woche alt, wurde also letzten Sonntag geschossen und erzeugte konträre Gefühle in mir. Zum einen war ich natürlich überaus glücklich meine ersten Wasseramselbilder fotografieren zu können, zu mal der Aufnahmeort von meinem Küchenfenster zu sehen ist und der Vogel scheinbar gut mit dem sehr verbauten Flussabschnitt zu recht zu kommen schien und einiges an Futter zu Tage holte. Zum anderen wahr ich äußerst betrübt, da ich leider nicht nur auf dem gezeigten Foto feststellen musste, dass sich verschiedener Müll in und an den rar gesäten Ansitzen des Tieres befand. Obwohl entlang des kleinen Flusses viele Mülleimer zu finden sind, scheinen doch immer noch viele Menschen kein Bewusstsein für ihre Umwelt zu haben...Die Konsequenzen von dieser Thematik möchte ich hier gar nicht weiter ausführen, da sie doch sehr vielschichtig und hoch problematisch ist. Auch wenn ein solches Foto eher nichts fürs Wohnzimmer an der Wand ist, so ist es doch auch wichtig solche Motive zu zeigen und zu kommunizieren, da sie Missstände aufzeigen. Die eher düstere Ausarbeitung des Bildes passt hier dann noch wie die Faust aufs Auge. Trotzdem wünsche ich allen einen schönen und besinnlichen Advent!

600mm, f/6.3, 1/125s, ISO800
Bis Morgen!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Adventskalender 04/24

Hinter dem vierten Türchen verbirgt sich eine besonders beeindruckende Singvogelart. Es handelt sich um den Finkenkönig, der den Namen wohl zurecht aufgrund seiner Größe trägt. Immerhin bringt er es auf bis zu 60g Gewicht und knackt mit Vorliebe Kirschkerne. Daher heißt der Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) auch Kirschkernbeißer. Während der Vegetationsperiode halten sich die Vögel eher in Wäldern auf und sind eher unauffällig. Im Winter wenn die Tiere sich zu kleineren Trupps zusammenfinden und auch vielmehr im Offenland umherstreifen kann man die Tiere beobachten und das eine oder andere Bild machen. Das Foto entstand bei meinem Kumpel Lukas an einer Winterfütterung.

900mm, f/6.3, 1/400s, ISO800
Bis Morgen!

Montag, 21. Dezember 2015

Adventskalender 21/24

Hinter dem 21. Türchen findet sich ein Bild, was bei einem flüchtigen Blick gar keine Natur zeigt. Beim etwas genaueren Hinsehen entdeckt man dann doch die große Eule. Die Aufnahme ist keine zufällige, denn der Uhu (Bubo bubo) brütet schon mehrere Jahre in Folge in dieser Lagerhalle. In den letzten Jahren gibt es aus vielen Gegenden Beispiele dafür, dass der Uhu Brutplätze in menschlicher Nähe nutzt (z.B. an Brücken oder an und in Gebäuden) und dort seine Jungen erfolgreich aufzieht. Dieses Bild zeigt außerdem ein Beispiel dafür, dass die Natur in der Stadt immer mehr in den Fokus der Fotografen rückt. Teils positive innerstädische Entwicklungen, Flächenverluste im Offenland, modernere Jagd und viele weitere Faktoren führen dazu, dass einige Arten im menschlichen Umfeld nun wieder besser zurechtzukommen. Dies darf aber auf keinen Fall über die Biodiversitätsverluste und den Flächenschwund, unserer verbleibenden Natur in Mitteleuropa, der Kulturlandschaft hinwegtäuschen. Auch gibt es negative Beispiele von Kulturfolgern, die vor Jahrzehnten häufig und allgegenwärtig im menschlichen Umfeld waren und heute nur noch selten anzutreffen sind.  Vielmehr ist Fotografie in der Stadt nur ein weiterer Aspekt der vielen Facetten der Naturfotografie.

500mm (750mm KB), f/8, 1/2s, ISO200
Bis morgen!

Freitag, 18. Dezember 2015

Adventskalender 18/24

Zum 18. Dezember finden sich heute gleich zwei Arten auf einem Bild wieder, die beide in Mitteleuropa typische Arten der offenen Kulturlandschaft sind. In ihren ökologischen Nischen unterscheiden sie sich deutlich, können allerdings, so wie man im Foto sieht, durchaus die gleichen Singwarten nutzen. Die Goldammer (Emberiza citrinella) ist bei uns immer noch eine häufige Art, die jedoch in den letzten Jahren in ihrem Bestand abnimmt. Beim Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) sieht das zum Glück anders aus, zwar ist die Art deutlich seltener, ihr Bestand nimmt aber in den letzten Jahren deutlich zu. Bei einer morgendlichen Exkursion durch das Pfrunger-Burgweiler-Ried konnten wir die beiden beobachten, wie sie mit ihrem sehr unterschiedlichen Gesang den Morgen verschönerten. 

600mm (900mm KB), f/8, 1/500s, ISO800

Bis morgen!

Montag, 14. Dezember 2015

Adventskalender 14/24

Heute öffnet sich hier zum 14. mal ein Türchen des Adventskalenders und dahinten versteckt sich eine spannende und relativ unbekannte Art. Der Purpurreiher (Ardea purpurea) ist dem bekannten und häufigen Graureiher nicht unähnlich, jedoch ist er ungleich farbenfroher. Die 40-50 Brutpaare in Deutschland sind nur in Süddeutschland, schwerpunktmäßig am Oberrhein, zu finden. Die Tiere brüten meist in Kolonien in ausgedehnten Schilfbereichen. Das fotografierte Tier befindet sich gerade im Anflug auf das Nest. Trotz ihrer ausgeprägten Farben sind die Tiere in ihren Nestern mit der hohen Vegetation ringsherum sehr gut getarnt und daher auch eher schwierig zu fotografieren. Ich versuchte das Tier durch einen Mitzieher aus seiner Umgebung zu lösen.

500mm (750mm KB), f/13, 1/125s, ISO100
Bis morgen!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Adventskalender 13/24

Hinter dem 13. Türchen des Adventskalenders versteckt sich heute, zum dritten Advent, etwas Besonderes und gleichzeitig äußerst Triviales. Das Besondere ist, dass ich heute kein Foto sondern ein Video zeige. Das Triviale ist, dass es sich bei den gefilmten Tieren um Buntspechte handelt. In der letzten Zeit versuche ich ja hin und wieder die Blogposts mit Videos zu ergänzen und zeige hier nun eine Fütterungsszene eines Buntspechts kurz bevor die Jungen die Höhle verlassen. Einen Tag später waren die Tiere nicht mehr da.
Die gesamte Szene die unter optimalen Bedingungen statt fand (Höhle auf 2m Höhe, gut zugänglich, nahe eines Weges, daher einigermaßen an Menschen gewöhnt) und mir von meinem Fotokumpel Stefan gezeigt wurde, freute mich doch sehr. Bisher hatte ich noch nie so vorzeigbare Buntspechtbilder gemacht, konnte die Art bequem beobachten und mich an den hübschen Tieren erfreuen. Und das auch noch unweit von meinem Wohnort! Die Naturfotografie vor der Haustür ist für mich einer der wichtigsten Bestandteile der Naturfotografie, schließlich soll sie doch die Schönheit der heimischen und schützenswerten Natur zeigen und nicht nur Tiere und Pflanzen in entfernten Ländern zu denen man wenig bis keinen Bezug hat.

Bis morgen!

Samstag, 12. Dezember 2015

Adventskalender 12/24

"Aus der Not eine Tugend machen". Mit dieser oder einer ähnlichen Einstellung sollte man als Naturfotograf eigentlich immer an fotografische Projekte herangehen, da es sehr viele Faktoren gibt, die sich nicht beeinflussen lassen bzw. vorher einfach nicht absehbar sind. Im zwölften Teil des Adventskalenders möchte ich euch deshalb ein Bild zeigen, welches beinahe im digitalen Papierkorb gelandet wäre. Im Tarnzelt, auf eine kleine Eule wartend, beobachteten Benjamin und ich wie in einiger Entfernung ein junger Grünspecht immer wieder in einem abgestorbenen Teil einer Obstbaumkrone rumturnte und hier mal pickte und da mal klopfte. Leider war das Licht bereits sehr hart und keiner dachte an ein vorzeigbares Foto. Wir knipsten das Tier in Ermangelung von anderen Motiven dann aber trotzdem. Daheim am Rechner zeigte sich was ich erwartet hatte: viel zu hartes Licht und starke Kontraste. Ich tüftelte dann doch noch etwas im Lightroom rum und musste feststellen das mir die s/w-Ausarbeitung, welche die harten Kontraste noch mehr hervorhebt, durchaus zusagt. Das Bild erinnert mich an einen alten Kupferstich. So gelang trotzdem ein vorzeigbares Bild.

600mm (900mm KB), f/8, 1/400s, ISO400
Bis morgen!

Montag, 9. März 2015

Järripeippo...

...ist finnisch und bedeutet Bergfink (Fringilla montifringilla). Das ist die Schwesterart des in Deutschland deutlich bekannteren Buchfinks (Fringilla coelebs). Der Bergfink ist in Deutschland nur in absoluten Ausnahmen ein Brutvogel und ist im Sommer fast nicht bei uns zu finden. Aber in den Wintermonaten kann man die Art durchaus sehen, u.a. an Winterfütterungen. Die Tiere überwintern in ganz Mittel- und Südeuropa. Das besondere ist, dass sich die Tiere zum Schlafen in größeren Trupps formieren um dann auf geeigneten Schlafbäumen zu nächtigen. Diese Gruppen können in manchen Jahren unvorstellbare Ausmaße von Millionen Tieren annehmen. In diesem Winter war es scheinbar günstig und die Tiere schienen auch die passenden Bedingungen vorzufinden, denn es gab aus mehreren Ecken Süd- und Mitteldeutschlands Meldungen von größeren Schlafgemeinschaften der besagten Art.
So begab es sich, dass ich Anfang des Jahres das erste mal mit Fotofreunden zu einem dieser Gebiete fuhr.

85mm, f5.6, 1/2000, ISO1600 
35mm. f/4.5, 1/1600s, ISO400
420mm (630mm KB), f/8, 1/640s, ISO800
Ein wirklich unglaublicher Anblick. Die ersten Tiere flogen etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang ein und es folgen dann immer mehr und immer mehr. Fotografisch eine äußerst schwierige Sache, da die ganze Situation etwa nur 1-1,5h lang ging, dann war es einfach zu dunkel. Dieses Schauspiel faszinierte mich so sehr, dass ich insgesamt, trotz größerer Entfernung, drei mal Vorort war. Die Bedingungen waren jedes mal sehr gut und ich konnte einige unterschiedliche Ideen verwirklichen, auch wenn mittlerweile doch noch einige Ideen in meinem Kopf sind, bin ich mit der Ausbeute nicht unzufrieden. Da ich bei jedem Besuch ein paar neue Ideen und Anregungen umsetzen konnte.  

300mm, f/5, 1/125s, ISO64
300mm, f/8, 1/50s, ISO100
blown away
300mm, f/5.6, 1/160s, ISO800
300mm, f/8, 1/200s, ISO500
Wie schon vorher geschrieben, formieren sich in manchen Jahren die Tiere zu riesigen Schlafgemeinschaften von Millionen von Tieren. Auch in dem von mir besuchten Gebiet gingen Schätzungen von 1-4 Millionen Individuen aus. Gründe für diese Massenansammlungen sind nicht abschließend geklärt. Klar ist, dass die Tiere tagsüber besonders Bucheckern fressen und ein gutes Buchenmastjahr ein solches Phänomen begünstigt. Schließlich müssen die Tiere im Umfeld ihres Schlafplatzes genügend Futter finden. Gefressen werden aber auch z.B. Fichtensamen und Mais. Reicht die Nahrung nicht mehr aus, ziehen die Tiere meist Richtung Süden weiter.

300mm, f/4, 1/80s, ISO1600
300mm (450mm KB), f/13, 1/30s, ISO800
300mm, f/16, 1/25s,  ISO100
300mm, f/5.6, 1/30s, ISO16000
300mm (450mm KB), f/8, 1/30s, ISO800
300mm (450mm KB), f/4.5, 1/800, ISO400
Zur Brutzeit ist die Art im nördlichen Teil Europas und Asiens zu finden. Dort fressen sie vorwiegend Insekten und brüten je nach klimatischer Situation ein bis zwei mal pro Jahr. Es heißt, dass die hiesigen Massenansammlungen aus Tieren der sibirischen Brutgebieten stammen.

300mm (450mm KB), f/32, 1/30s, ISO800

300mm, f/25, 1/30s, ISO800

300mm, f/8, 1/160s, ISO1600
300mm, f/16, 1/8, ISO50
300mm, f/4.5, 1/4s, ISO1600
300mm, f/4, 1/250, ISO4000
Mittlerweile sind die Tiere aus der Ecke verschwunden, vermutlich machen sie sich auf den langen Rückweg in ihre Brutgebiete Nordeuropas und -asiens. Eine wirklich beeindruckende Situation die ich noch lange im Kopf behalten werde und sicherlich, sollte sich die Chance nochmal ergeben, gern wieder fotografieren werde.

Freitag, 12. Dezember 2014

Jahresphotoresümee 2014 oder Adentskalender - 12/24

Heute im Adventskalender gibts wieder ein Bild zu sehen, dass zum Türchen des Vortages einen starken Bezug hat. Es wurde nämlich keine 200m entfernt und nur wenige Stunden später gemacht. Das Bild entstand höchst zufällig und war gleichzeitig ein echter Glückstreffer. Eigentlich wollte ich Rote Apollos fotografieren. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der starken Sommersonne waren diese bereits sehr aktiv und flogen schnell auf. Also probierte ich die Tiere im Flug mit dem Tele zu erwischen. Eine schwierige Herausforderung, die ich leider nicht ansprechend umsetzen konnte. 
Ich war also mit gezückter Kamera und Tele in der Hand unterwegs. Als ich plötzlich einen Eichelhäher (Garrulus glandarius) am Waldrand bemerkte, der recht nah vor mir zu einem Gebüsch auf der anderen Seite des Weges fliegen wollte. Mit einem schnellen Blick durch den Sucher und einem hervorragend arbeitenden Autofokus konnte ich die Bewegung des Vogels mit einigen Fotos einfangen. Das gezeigte Bild ist das schönste der Serie. Das Gegenlicht, welches die Flügel durchleuchtet, rundet das Ergebnis ab. So entstand mein bestes Bild des Tages. 

300mm, f/4, 1/3200s, ISO800
Bis morgen!

Montag, 1. Dezember 2014

Jahresphotoresümee 2014 oder Adentskalender - 1/24

Ich möchte meine 'In den Alpen'-Reihe nun unterbrechen um wieder ein Resümee des ausklingenden Jahres zu präsentieren. Ein interessanter Zufall im letzten Jahr ließ mich über den Aufbau des diesjährigen Jahresphotoresümee nachdenken. Das Jahresphotoresümee 2013 bestand nämlich aus genau 24 Bildern und das war keineswegs geplant, die Anzahl ergab sich komplett zufällig. Nun möchte ich euch in diesem Jahr auch wieder 24 Bilder zeigen. Jedoch nicht gesammelt, sondern ganz klassisch in Form eines 24teiligen Weihnachtskalenders. D.h. ihr werdet in den kommenden 24 Tagen täglich um 0:00 Uhr ein neues Foto, welches ich dieses Jahr gemacht habe, mit einer kurzen Beschreibung hier im Blog finden. Einige Bilder werden aufmerksame Leser des Blogs schon kennen, die meisten sind völlig neu.

Anfangen möchte ich mit einem meiner fotografischen Highlights in diesem Jahr, dem Mornellregenpfeifer. Wir fanden das Tier auf unserer diesjährigen Alpenexkursion durch Zufall am ersten Abend im Licht unserer Stirnlampen. Darauf folgend konnten wir den Vogel 1,5 Tage lang fotografisch begleiten. Ein echter Höhepunkt in meinem Fotojahr. Diese Geschichte wird sicher noch an anderer Stelle erzählt werden... (Lukas schrieb erst vor wenigen Tagen über den Mornell)

300mm, f/4.5, 1/1600, ISO400
Bis morgen!

Samstag, 14. Juni 2014

Vögel in Südfrankreich

In einem zweiten Teil (-> Teil 1) möchte ich euch ein paar Vogelphotos aus Südfrankreich zeigen. Lukas hat ja in seinem Blog bereits sehr schöne Vogelaufnahmen von unserem Ausflug gezeigt (Teil 1, Teil 2). Da ich ja kein wirklicher Ornithologe bin, waren die orni-zentrischen Abschnitte unserer Exkursion sicher nicht so intensiv und furios wie für meine anderen beiden Mitreisenden. Dennoch waren die zu beobachtenden und teilweise auch fotografierten Arten auch für mich ein fantastisches Erlebnis. Die "echten" ornithologischen Kracher konnten wir nur beobachten bzw. dokumentarisch festhalten, dazu gehörten Blaumerle, Triel, Zwergflamingo und Mittelmeer-Raubwürger. Andere häufiger anzutreffende Arten konnten wir dann auch schöner fotografisch festhalten. Für mich zählten sicherlich die Seeregenpfeifer, Haubenlerche, Brachpieper und Stelzenläufer zu den Highlights.
Nachdem wir in den Cevennen relativ viele Makros machten, wurde in der Camargue beinah ausschließlich das Großwild fotografiert. Tolle Arten und gutes Licht machten es nicht schwierig an der Kamera zu bleiben. Trotzdem war ich manchmal auch etwas ideenlos und wenig kreativ.
In einem dritten Blogpost werde ich Naturfotos aus Südfrankreich veröffentlichen, die weder Insekten noch Vögel zeigen.

Stelzenläufer (Himantopus himantopus)
630mm (KB), f/10, 1/4000s, ISO800
Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) und Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta)
420mm (KB), f/8, 1/640s, ISO200
420mm (KB), f/8, 1/8000s, ISO200
Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus)
420mm (KB), f/8, 1/8000s, ISO100
420mm (KB), f/8, 1/8000s, ISO100


420mm (KB), f/8, 1/8000s, ISO800
Nachtreiher (Nycticorax nycticorax)
630mm (KB), f/8, 1/400s, ISO800
Seidenreiher (Egretta garzetta)
300mm (KB), f/10, 5s, ISO200
300mm (KB), f/5.6, 1.3s, ISO800
Stelzenläufer (Himantopus himantopus)
630mm (KB), f/10, 1/125s, ISO800
Seidenreiher (Egretta garzetta)
630mm (KB), f/10, 1/320s, ISO800
Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus)
630mm (KB),  f/8, 1/800s, ISO250
Stelzenläufer (Himantopus himantopus)
630mm (KB),  f/8, 1/1000s, ISO400
Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)
630mm (KB),  f/8, 1/3200s, ISO800
Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus)
630mm (KB),  f/8, 1/800s, ISO800
630mm (KB),  f/8, 1/800s, ISO800
630mm (KB), 1/250s, f/9, ISO800
630mm (KB), 1/1250s, f/10, ISO800
Braune Sichler (Plegadis falcinellus)
630mm (KB), 1/1600s, f/8, ISO250

Seidensänger (Cettia cetti)
630mm (KB), 1/250s, f/7.1, ISO800

Seidensänger (Cettia cetti)
630mm (KB), 1/800s, f/7.1, ISO800
Grauammer (Emberiza calandra)
630mm (KB), 1/3200s, f/5.6, ISO800

Samstag, 2. November 2013

Gartenrotschwanz - Phoenicurus phoenicurus

Ohne Zweifel zählt der Gartenrotschwanz zu einem unser schönsten Gartenvögel. Gleichwohl ist es auch eine Art mit Symbolcharakter, vom Allerweltsvogel den Jeder kannte zu einer bedrohten Art die nur noch selten zu finden ist. 

630mm, 1/400s, f/5.6, ISO640
Im Gegensatz zum immer noch häufigen Hausrotschwanz, sind die Bestände der Art sehr stark zusammengebrochen. Die Gründe sind vielschichtig. In den Sommerlebensräumen findet seit vielen Jahrzehnten ein Umbruch statt. Typischer Brutplätze in Mitteleuropa stellten und stellen Streuobstwiesen und lichte Wälder dar. Besonders durch die Intensivierung des Streuobstanbaus, dem Wechsel von Hochstamm auf Mittel- oder Niederstamm und der schnellen Beseitigung alter Bäume brachen der Art immer mehr Lebensstätten weg. 
In den letzten Jahren kommen Probleme wie verstärkter Pestizideinsatz in den Überwinterungsgebieten in Zentralafrika hinzu. 
Nicht nur auf Grund der heiklen Bestandssituation wollte ich dieser hübschen Art ein wenig Platz im Blog einräumen. 

Ich konnte im vorletzten Sommer ein Pärchen beim Füttern beobachten. Mein Kollege Jörg hatte die Tiere ein paar Tage vorher entdeckt. Die Gartenrotschwänze hatten eine Baumhöhle direkt an einem Wirtschaftsweg bezogen, welcher auch von Fußgängern recht stark frequentiert wurde. Daher konnten wir mit dem nötigen Abstand die nicht allzu scheuen Tiere beobachten und fotografieren. Gebrütet wurde in einem großen Streuobstbestand mit vielen extensiv bewirtschafteten Flächen auf denen die Tiere genügend Futter für die Jungtiere fanden. Die Fütterungsfrequenz war erstaunlich. Bemerkenswert war auch, dass die Jungtiere hin und wieder auch mit Kirschen versorgt wurden, ansonsten waren es vor allem Blattwespenlarven, Schnaken und Florfliegen.

Mit etwas Glück werde ich im kommenden Jahr auch wieder versuchen diese attraktive und interessante Art fotografisch festzuhalten.

630mm, 1/800s, f/5.6, ISO640
630mm, 1/1600s, f/5.6, ISO640
630mm, 1/2000s, f/5.6, ISO640
630mm, 1/2000s, f/5.6, ISO640
630mm, 1/100s, f/5.6, ISO640