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Donnerstag, 27. Mai 2021

Die Grüne Flussjungfer - Ophiogomphus cecilia (updated)




Die Grüne Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia) gehört zu den Arten, die fast ausschließlich Fließgewässer besiedeln. Seltene Einzelfunde von Larven oder Exuvien (Häute des letzten Larvenstadiums) an Stillgewässern stammen in der Regel von Exemplaren, die aus Fließgewässern hierhin verdriftet wurden. 
Sie besiedelt sowohl kleinere Bäche als auch mittlere bis große Flüsse. Daher ist sie sowohl in sommerkühlen Fließgewässer-Oberläufen, die meist durch gröbere Bodenmaterialien, ein größeres Gefälle und höhere Fließgeschwindigkeiten gekennzeichnet sind, als auch an den Mittel- und Unterläufen zu finden. 


Die Grüne Flussjungfer gilt als ostpaläarktisches Faunenelement und hat ihren Verbreitungsschwerpunkt in Osteuropa. Sie wird bis in die Mongolei und den Baikalsee gefunden. Richtung Westen hat die Art in Mitteleuropa ihre letzten größeren Vorkommen. In West-, Südwest- und Südeuropa finden sich nur noch ein paar kleinere verinselte (disjunkte) Vorkommen. In Deutschland besitzt die Art einen Schwerpunkt u.a. entlang der Elbe, in der Lausitz, in Franken und am mittleren Oberrhein. In den letzten Jahren tauchen viele neue Vorkommen auf, die z.T. durch die verstärkte Nachsuche bedingt sind, aber auch auf die verbesserte Wasserqualität zurückzuführen sind.   
 
Gemeldete Verbreitung der Grünen Flussjungfer in der EU25

Bevorzugt werden von der Großlibellenart locker mit Gehölzen bestandene und zumindest in Teilen gut besonnte Fließgewässerabschnitte, dabei ist meist nicht mehr als 50-60% beschattet. Die Gewässersohle sollte zumindest sandig-kiesige Anteile besitzen und höchstens kleinräumig von Unterwasserpflanzen bewachsen sein. In den Gewässerboden graben sich die Larven bis zu einem cm tief ein, um dort als Ansitzjäger auf Beute zu warten. 
In größeren Flüssen und Strömen wie Oder, Elbe, Weser und Rhein besiedeln die Larven  auch Felder zwischen den keilförmig und rechtwinklig zur Strömung in den Fluss gebauten Dammbauwerken, den sogenannten Buhnen. Da hier die Strömungsgeschwindigkeit durch die Buhnen herabgesetzt ist und es zudem zu Verwirbelungen kommt, werden zwischen den Buhnen kleinräumig unterschiedliche, zumeist jedoch feinkörnige Bodenmaterialien abgelagert.
Anders als die Larven sind die Imagines sehr mobil und halten sich bis zu einigen Kilometern von ihren Fortpflanzungsgewässern entfernt auf, hier nutzen sie vor allem Waldränder, Lichtungen, Brachen oder Grünland auf der Jagd nach Insekten. Besonders die Weibchen sind wesentlich seltener zu sehen und halten sich nur kurz zur Paarung und Eiablage am Gewässer auf. Die Männchen halten sich länger am Gewässer auf, wo sie meist an besonnten Gewässerabschnitten auf Sitzwarten (Steine, Pflanzen, etc.) nach paarungsbereiten Weibchen Ausschau halten. An größeren Flüssen fliegen sie ausdauernd über das Wasser. Sie verteidigen keine Reviere, wie man es von anderen Libellen kennt, sehr wohl können sie jedoch über Tage den gleichen Flussabschnitt besetzen. Die Tiere sind sehr wärmeliebend und nur an warmen Tagen voll aktiv.



Über die Eiablage ist nur wenig bekannt und es sind sehr unterschiedliche Verhaltensweise beschrieben. Teilweise werden die Eier in der Flussmitte abgeworfen, teilweise in sehr ruhigen flachen Flussteilen ins Wasser befördert. Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zur fertig entwickelten Libelle beträgt je nach Temperatur und Nahrungsangebot zwei bis vier Jahre. Die Flugzeit der Art liegt zwischen Mai und Mitte Oktober und kann regional sehr unterschiedlich sein. In größeren Flüssen, die bereits im Frühjahr höhere Wassertemperaturen aufweisen, schlüpfen die Imagines schon deutlich zeitiger als in kleineren, sommerkühleren Fließgewässern. Der Schlupfzeitraum ist relativ lang und kann sich bis in den August erstrecken. Die meisten Tiere schlüpfen in den Morgen- und Vormittagsstunden. 


Die Art ist in Mitteleuropa sehr selten und kommt sehr verstreut vor, dies war wohl auch schon so, bevor der Mensch Einfluss auf die Lebensräume der Art nahm. Durch naturfernen Gewässerausbau kam es zur Zerstörung oder starken Verkleinerung vieler Vorkommen. In den letzten Jahren haben sich in vielen Gegenden die Bestände erholt und so wurde die Art bspw. in Baden-Württemberg und Hessen in den 90er Jahren wiedergefunden, nachdem sie als ausgestorben galt. Die Grüne Flussjungfer ist eine europaweit geschützte Art der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und wird in den Anhängen II als auch IV geführt. Besonders der Erhalt und die Renaturierung von Gewässern aber auch deren Umfeld sichert den Erhalt dieser Art.






Eine Art die mit der Grünen Flussjungfer häufig zusammen vorkommt aber in einigen Gegenden deutlich häufiger ist, ist die Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus). Auch diese Art konnte ich dieses Jahr erstmalig ansprechend fotografisch festhalten. Die beiden Arten sind sich nicht unähnlich und gehören auch zur gleichen Familie (Gomphidae - Flussjungfern). Nachfolgend noch zwei Bilder dieser Art.

Onychogomphus forcipatus 
Onychogomphus forcipatus 

Sonntag, 20. Dezember 2015

Adventskalender 20/24

Heute ist der vierte Advent, das 20. Türchen des Adventskalenders öffnet sich und zeigt ein Foto welches sicher durch seinen Minimalismus polarisiert. Wir fanden die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) am zeitigen Morgen an einer Binse festgehalten nahe eines Sees im Nordschwarzwald. Und genau dies ist auf dem Bild zu sehen: Libelle an Binse. Reduziert auf den minimalen Inhalt gefiel mir besonders die stimmige grafische Komposition der Linien im 16:9 Bildschnitt ohne hierbei den Aspekt der Farbe zu verlieren in Kombination mit der hübschen Silouette der Libelle.

150mm, f/4, 1/8000s, ISO800
Bis morgen!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Adventskalender 16/24

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, ist ja ein zentrales Thema eines jeden Naturfotografen und genau darum soll sich der 16. Teil des Adventskalenders drehen. Insbesondere bei Insekten gibt es häufig enge Zeitfenster wann man die erwachsenen Tiere antrifft. Es geht aber noch wesentlich diffiziler, z.B. wenn man den Zeitpunkt abpassen möchte um bestimmte Libellenarten bei ihrer letzten Häutung zu beobachten. Dann sind es meist nur wenige Tage an denen man eine bestimmte Art beim Schlupf beobachten kann. Somit hatten wir schon ordentlich Glück als Joachim, Stefan und ich an einem Junimorgen im Schwarzwald duzenden Falkenlibellen (Cordulia aenea) beim Schlüpfen zuschauen konnten. Anfänglich fanden wir keine, dann eine, dann zwei und je mehr wir uns einschauten umso mehr sahen wir im hohen Gras und teilweise sogar auf Augenhöhe in den Bäumen. Auch wenn man schon vielen Libellen beim Schlupf zugesehen hat, ist es doch immer wieder ein Erlebnis die Tiere bei diesem heiklen Akt zu beobachten.

300mm, f/4.5, 1/80s, ISO200
Bis morgen!

Samstag, 6. Dezember 2014

Jahresphotoresümee 2014 oder Adentskalender - 6/24

Zum Nikolaus gibt es etwas besonderes, nämlich zwei Bilder. Hier konnte ich mich nicht so recht entscheiden welches Bild ich von der Exkursion nehmen sollte, also hab ich mich entschieden zwei zu zeigen.
150mm, f/4, 1/50s, ISO200

Zwei Bilder auch deshalb, weil ich feststellen musste, dass ich hier im Blog noch nie eine Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) gezeigt habe. Eine hübsche Art, die sicherlich zu den schönsten heimischen Libellenarten zählt. Ihre Pracht kommt im richtigen Licht ganz besonders zur Geltung. Also probierte ich die Art im Auflicht der gerade aufgegangenen Sonne in voller Farbenpracht in Szene zu setzen. Hier zeige ich nun zwei Umsetzungen dieser Idee. Im ersten Bild sehr stark auf das einzelne Tier fokussiert in einer Highkey-Umsetzung. Im zweiten Bild in einer typischen Schlafgemeinschaft mit einer geschlosseneren Blende, die einen Blick ins Habitat der Tiere ansatzweise ermöglicht.  

150mm, f/10, 1/80s, ISO800
Bis morgen!

Donnerstag, 11. September 2014

Gebänderte Heidelibelle - Sympetrum pedemontanum

Zu einer der schönsten heimischen Libellenarten kann man die Gebänderte Heidelibelle (Sympetrum pedemontanum) ohne Zweifel zählen. Umso erstaunlicher ist, dass ihre ökologischen Ansprüche weitgehend unklar sind. Das liegt vor allem daran, dass die Art in sehr unterschiedlichen Gewässertypen zu finden, trotzdem aber hoch selten ist. Das Spektrum reicht vom schnell fließenden Kleingewässer bis zum stehenden stark vegetationsreichen Stilgewässer. Meist sind es in Süddeutschland allerdings Gräben, Altwasser, Seen und Bagger- bzw. Kiesgruben. Entscheidend scheinen Flachwasserzonen, die sich mehr oder weniger stark erwärmen zu sein. Ursprüngliche Lebensräume der Art dürften Flussauen mit hoher Dynamik gewesen zu sein, die als Pionierart neuentstandene Gewässer besiedelte. Von Frühjahrshochwasser und dadurch entstehenden temporären Kleinstgewässern profitiert die Art auch heute noch, da die Entwicklungszeit der Larven nur wenige Wochen dauert und die Tiere als Ei überwintern. Das Ei kann sowohl im Wasser als auch im Trocknen überdauern. Damit ist die Art, wie auch die meisten anderen Heidelibellen, anderen Arten mit mehrjähriger Entwicklungszeit überlegen. 

150mm, f/13, 1/8s, ISO200
150mm, f/3.2, 1/400s, ISO400
150mm, f/4, 1/1600s, ISO200
150mm, f/4, 1/125s, ISO400
Die Gebänderte Heidelibelle gilt aus durchaus wanderfreudig und ist wenig territorial, d.h. sie duldet andere Libellenarten in ihrem Revier, was sie allerdings gegenüber aggressiveren Arten konkurrenzschwach macht. Ihr wenig aggressives Verhalten führt auch dazu, dass man die Tiere häufig innerhalb kleiner Flächen in größerer Anzahl finden kann. Die kleine Heidelibellenart fliegt im Vergleich zu verwandten Arten der Gattung sehr unauffällig, flatternd und meist niedrig über der Vegetation.
Die Imago findet man erst im Hochsommer bis in den beginnenden Herbst hinein (Juli-Oktober).  
Die Art ist selten und in Deutschland gefährdet, in vielen Bundesländern wird die Bestandssituation auch als stark gefährdet eingeschätzt. 

150mm, f/4, 1/250s, ISO200
gestacked (5x 150mm, f/4, 1/250s, ISO200)
150mm, f/4, 1/2000s, ISO200
Auf den Fotos sind immer Weibchen zu sehen, hiervon war ein deutlicher Überschuss, an den zwei Morgenden an denen ich die Tiere aufgesucht habe, festzustellen. Vielleicht hielten sich die Männchen auch an derer Stelle auf. Gesehen habe ich natürlich auch Männchen, doch leider erst nachdem die Tiere herum flogen und nicht mehr gut zu fotografieren waren.

150mm, f/3.5, 1/2500s, ISO400
150mm, f/4, 1/800s, ISO200
14mm, f/4, 1/2500s, ISO400
150mm, f/4, 1/800s, ISO400
Nur durch einen Tipp von zwei Freunden konnte ich diese hoch attraktive Art fotografieren und das erste Mal in Natura erleben, vielen Dank dafür Lukas und Joachim!

Dienstag, 6. Mai 2014

Insekten und so in Südfrankreich

Nun ist es schon zwei Wochen her, dass ich mit Joachim und Lukas in Südfrankreich unterwegs war. Es war eine anstrengende und erlebnisreiche, allerdings auch zu kurze Reise. Das Reiseprogramm kann als ambitioniert bewertet werden und gab uns wenig Zeit zum durchschnaufen. In vier vollen Tagen waren wir in den Cevennen, der Camargue und in der Crau. Hin- und Rückfahrt fand in der Nacht statt, wodurch wir durch das Fahren an den vier Tagen keine Zeit verloren.
In einem ersten Blogeintrag möchte ich ein paar Bilder von wirbellosen Tieren aus der mediterranen Region zeigen. Einige Arten wie den Graublauen Bläuling (Pseudophilotes baton) oder den Segelfalter (Iphiclides podalirius) kann man auch in Deutschland finden, jedoch sind diese nur sehr selten und räumlich stark begrenzt anzutreffen. Andere Arten wie den Europäischen Riesenläufer (Scolopendra cingulata) oder die Empuse (Empusa pennata) findet man in Deutschland nicht. 

Gelber Aurorafalter (Anthocharis euphenoides)
150mm, f/4.5, 1/320s, ISO400
Graublauer Bläuling (Pseudophilotes baton)
150mm, f/10, 1/60s, ISO400
Europäischer Riesenläufer (Scolopendra cingulata)
150mm, f/5, 1/320s, ISO800
Europäischer Riesenläufer (Scolopendra cingulata)
150mm, f/5, 1/500s, ISO800
Empuse (Empusa pennata)
150mm, f/3.5, 1/1250s, ISO200
"Lavendel-Widderchen" (Zygaena lavandulae)
150mm, f/5.6, 1/40s, ISO200
Empuse (Empusa pennata)
150mm, f/8, 1/60s, ISO160
Segelfalter (Iphiclides podalirius)
150mm, f/5, 1/2000s, ISO160
Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale)
150mm, f/6.3, 1/1250s, ISO800

Montag, 17. Oktober 2011

Makro Portfolio 2011

Leider mussten die Leser des Blogs lange auf neue Bilder warten, aber das Warten hat nun ein Ende. In den letzten Monaten gab es für mich sehr viel beruflich zu tun. Nun ist jedoch ein großer Abschnitt abgeschlossen und ich habe mich neuen Aufgaben gestellt. Jetzt gibt es aber auch wieder etwas mehr Freizeit, so dass ich mich deutlich intensiver um den Blog kümmern kann.
Die wenige Zeit die ich dieses Jahr zum Fotografieren zur Verfügung hatte habe ich jedoch genutzt, d.h. es warten einige schöne, interessante und auch besondere Aufnahmen auf ihre Veröffentlichung.

Beginnen möchte ich allerdings mit einem Resümee meines aktuellen Makrofoto-Spektrums. Die zwölf Aufnahmen auszuwählen fiel mir sehr schwer, da ich lieber 30 oder 40 genommen hätte, aber das wäre zu viel geworden und hätte es auch nicht auf den Punkt gebracht. Also nachfolgend meine aktuellen Favoriten aus verschiedenen Insektenmakro Bereichen.

Aeshna mixta (Herbst-Mosaikjungfer)
225mm, 1/1500s, f/4, ISO400, AF, leichter Schnitt
Aporia crataegi (Baum-Weißling)
225mm, 1/13s, f/10, ISO200, SVA, KFB, Diffuser, Reflektor
Bombina variegata (Gelbbauchunke)
225mm, 1/2s, f/10, ISO200
Empididae sp. (unbestimmte Tanzfliege mit Beute)
Hister quadrimaculatus (Vierfleck-Gaukler)
Hyla arborea (Europäischer Laubfrosch)
225mm, 1/200s, f/5.6, ISO 200, SVA, KFB, Diffuser
Hylobius abietis (Großer Brauner Rüsselkäfer)
225mm, 0.8s, f/16, ISO 200, Diffuser, SVA, KFB
Leptidea sinapis/reali (Senfweißling)

Machimus arthriticus - Seidenraubfliege
225mm, 1/6s, f/13, ISO200, Diffuser, SVA, KFB
Gold-Raubfliege (Machimus chrysitis)
Polyommatus icarus (Hauhechel Bläuling)
225mm, 1/25s, f/10, ISO200, Reflektor


Polyommatus icarus (Hauhechel Bläuling)
225mm, 1/50s, f/6.3, ISO200, Diffuser

Dienstag, 14. Juni 2011

Die Keilflecklibelle

Aeshna isoceles / Anaciaeschna isoceles
Vor drei Wochen sah ich an ein paar sehr naturnahen Weihern einige Individuen dieser Art zum ersten mal. Erst ein Blick in meinen Feldführer versicherte mir den Fund. Der braune Körper, die grünen Augen, die basale gelbe Färbung der Flügel und der helle Keilfleck auf dem Abdomen machen diese Art unverwechselbar. Ich war sehr verwundert und zu gleich glücklich über den seltenen Fund. 
Die systematische Zugehörigkeit der Keilflecklibelle ist etwas unklar, laut morphologischen Untersuchungen gehört sie wohl eher der afrikanisch-südostasiatischen-Gattung Anaciaeschna an. Die Zuordnung zu der Gattung Aeshna ist wohl eher eine praktikable als systematisch passende. 
In Europa ist die Art im Süden, Osten und in Mitteleuropa verbreitet. Ihre Verbreitung reicht noch weit nach Asien hinein und wahrscheinlich stellen die europäischen Vorkommen nur Ausläufer von diesen dar. In Deutschland ist die Art zwar in vielen Regionen anzutreffen, allgemein eher selten. Sie besiedelt sehr unterschiedliche Gewässertypen, von Kleinstgewässern, über Seen bis hin zu langsam fließenden Gewässern. Die Lebensräume scheinen dabei immer eine gewisse thermische Begünstigung aufzuweisen. 
Typisch für die patrouillierenden Männchen dieser Art ist, dass sie sich regelmäßig auf Warten setzen. Über die Larvalhabitate ist verhältnismäßig wenig bekannt. Die Larven halten sich vor allem in der Flachwasserzone auf, welche sich schnell erwärmt. Die Larven benötigen 1-2 Jahre zur Entwicklung. Die Libellen fliegen nur kurz (ca. 2 Monate) und relativ zeitig (Mai bis Juli) im Jahr.
In Deutschland wird die Art als stark gefährdet eingeschätzt. 
Die meisten Aufnahmen haben eher einen dokumentarischen Charakter, aber ich wollte euch mit diesem Blogeintrag diese attraktive und sehr seltene Art etwas näher vorstellen.


150mm (225mm KB), 1/1000s, f/4, ISO200, AF, freihand
150mm (225mm KB), 1/1000s, f/4, ISO200, AF, freihand
150mm (225mm KB), 1/320s, f/3.5, ISO200, AF, freihand
150mm (225mm KB), 1/400s, f/3.5, ISO200, AF, freihand
150mm (225mm KB), 1/400s, f/3.5, ISO200, AF, freihand
150mm (225mm KB), 1/3200s, f2.8, ISO200, AF, freihand