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Dienstag, 6. Mai 2014

Insekten und so in Südfrankreich

Nun ist es schon zwei Wochen her, dass ich mit Joachim und Lukas in Südfrankreich unterwegs war. Es war eine anstrengende und erlebnisreiche, allerdings auch zu kurze Reise. Das Reiseprogramm kann als ambitioniert bewertet werden und gab uns wenig Zeit zum durchschnaufen. In vier vollen Tagen waren wir in den Cevennen, der Camargue und in der Crau. Hin- und Rückfahrt fand in der Nacht statt, wodurch wir durch das Fahren an den vier Tagen keine Zeit verloren.
In einem ersten Blogeintrag möchte ich ein paar Bilder von wirbellosen Tieren aus der mediterranen Region zeigen. Einige Arten wie den Graublauen Bläuling (Pseudophilotes baton) oder den Segelfalter (Iphiclides podalirius) kann man auch in Deutschland finden, jedoch sind diese nur sehr selten und räumlich stark begrenzt anzutreffen. Andere Arten wie den Europäischen Riesenläufer (Scolopendra cingulata) oder die Empuse (Empusa pennata) findet man in Deutschland nicht. 

Gelber Aurorafalter (Anthocharis euphenoides)
150mm, f/4.5, 1/320s, ISO400
Graublauer Bläuling (Pseudophilotes baton)
150mm, f/10, 1/60s, ISO400
Europäischer Riesenläufer (Scolopendra cingulata)
150mm, f/5, 1/320s, ISO800
Europäischer Riesenläufer (Scolopendra cingulata)
150mm, f/5, 1/500s, ISO800
Empuse (Empusa pennata)
150mm, f/3.5, 1/1250s, ISO200
"Lavendel-Widderchen" (Zygaena lavandulae)
150mm, f/5.6, 1/40s, ISO200
Empuse (Empusa pennata)
150mm, f/8, 1/60s, ISO160
Segelfalter (Iphiclides podalirius)
150mm, f/5, 1/2000s, ISO160
Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale)
150mm, f/6.3, 1/1250s, ISO800

Freitag, 23. August 2013

Hochsommer am Kaiserstuhl

An einem Morgen im Spätsommer traf ich mich mit Joachim im Kaiserstuhl noch zu sehr dunkler Stunde um rechtzeitig vor Sonnenaufgang bereits die ersten Motive im Sucher zu haben. Von sehr wenig Licht geführt liefen wir also los um einen geeigneten Platz auszumachen, nach ein paar Minuten steilen Anstiegs mussten wir jedoch feststellen, dass die Bedingungen wohl eher suboptimal waren. Massive Windböen bereits vor den ersten Sonnenstrahlen verheißen eher nichts gutes und können eine Makrotour schnell beenden. 
Wir blieben positiv gestimmt und suchten mit Stirnlampe noch inaktive Insekten. Inaktiv, leider eher nicht, es war schon richtig viel unterwegs, fliegend, laufend und springend. Das hieß also trotz der zeitigen Stunde langsam annähern und Fluchtdistanz waren. Der kräftige Wind machte das Fotografieren besonders anfangs sehr schwierig. 
Im Verlauf des Morgens gelang das ein oder andere Bild, was besonders an der hohen Dichte verschiedener Motive lag. Insbesondere verschiedene Schmetterlinge und zig Heuschreckenarten waren zu sehen. Es gab sehr viele Bläulinge, weshalb ich auch viele Bläulinge fotografierte. Leider gelang mir kein ansprechendes Foto von den zahlreich vorhandenen Blaukernaugen (Minois dryas), sie setzten sich immer sofort tief in die Vegetation oder direkt auf die Fotografen. Joachim hatte ein Männchen und ein Weibchen sicher eine 1/4 Stunde auf einer Hand. Ich glaube er hatte ihnen schon Namen gegeben. 
Alles in allem ein schöner Vormittag mit vielen Motiven.

Europäische Gottesanbeterin - Mantis religiosa
150mm, 1/100s, f/5.6, ISO200
vor Sonnenaufgang (Silbergrüner Bläuling - Polyommatus coridon) 
150mm, 1/160s, f/3.2, ISO800

Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata)
150mm, 1/200s, f/4, ISO400

nach Sonnenaufgang (Silbergrüner Bläuling - Polyommatus coridon)
150mm, 1/500s, f/4, ISO100

Hauhechel Bläuling - Polyommatus icarus
150mm, 1/640s, f/3.5, ISO200

während des Sonnenaufgangs (Silbergrüner Bläuling - Polyommatus coridon)
150mm, 1/250s, f/8, ISO200

Gammaeule - Autographa gamma
150mm, 1/160s, f/4, ISO200


Hauhechel Bläuling - Polyommatus icarus
150mm, 1/400s, f/4, ISO200

Europäische Gottesanbeterin - Mantis religiosa
150mm, 1/400s, f/4, ISO200