Donnerstag, 2. Oktober 2014

In den Alpen Teil 1 - alpine Panoramen

Bei manchen Fotos in meinem Archiv schiebe ich die Veröffentlichung im Blog immer vor mir her, nicht weil sie nicht zeigenswert wären, sondern weil mir der Aufhänger oder die Struktur zur Publikation fehlt. 
So ging es mir mit den Bildern die ich mit Joachim und Lukas letztes Jahr in den Alpen gemacht hatte. Lukas hatte bereits eine sehr treffende Zusammenfassung unserer Exkursion veröffentlicht und daher wollte ich diese nicht einfach nur duplizieren. Die damals entstandenen Bilder übertrafen unsere Erwartungen bei weitem und es sollte bei der Wiederholung der Exkursion nicht anders sein. Wir machten uns im etwa gleichen Zeitraum wie letztes Jahr erneut für drei Tage zum Niederhorn auf um dort Steinböcke, Schneehühner und was uns sonst noch so vor die Linse laufen würde abzulichten. 
Auftakt des mehrteiligen Blogeintrags, welchen ich auf jeden Fall in drei Teile splitten werde (vielleicht gibt es auch noch einen vierten), sollen die fulminanten Panoramen Vorort sein.
Ich möchte hier gar nicht zu sehr den Lanschaftsfotografen mimen, der ich nicht bin, nichtsdestotrotz sind die Landschaften einfach nur atemberaubend und daher konnte ich nicht anders und musste diese auch knipsen. Ich verwende hier absichtlich das Verb knipsen, da die Panoramen bis auf eines (das Nachtpanorama) eher nebenbei passierten und ich diese teilweise sogar mit meinem Handy aufnahm. Die technische Spielerei mit dem Kugelpanorama ist sicher nicht perfekt, vermittelt aber durchaus einen guten Eindruck.
Im nächsten Blogeintrag geht es dann wieder um Tiere ;)

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57x 85mm, f/8, ISO500
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iPhone 5 Panorama
iPhone 5 Panorama
iPhone 5 Panorama
4x 14mm, f/16, ISO200

Kugelpanorama

Nachtpanorama
8x50mm, 30s, f/8, ISO400

Donnerstag, 11. September 2014

Gebänderte Heidelibelle - Sympetrum pedemontanum

Zu einer der schönsten heimischen Libellenarten kann man die Gebänderte Heidelibelle (Sympetrum pedemontanum) ohne Zweifel zählen. Umso erstaunlicher ist, dass ihre ökologischen Ansprüche weitgehend unklar sind. Das liegt vor allem daran, dass die Art in sehr unterschiedlichen Gewässertypen zu finden, trotzdem aber hoch selten ist. Das Spektrum reicht vom schnell fließenden Kleingewässer bis zum stehenden stark vegetationsreichen Stilgewässer. Meist sind es in Süddeutschland allerdings Gräben, Altwasser, Seen und Bagger- bzw. Kiesgruben. Entscheidend scheinen Flachwasserzonen, die sich mehr oder weniger stark erwärmen zu sein. Ursprüngliche Lebensräume der Art dürften Flussauen mit hoher Dynamik gewesen zu sein, die als Pionierart neuentstandene Gewässer besiedelte. Von Frühjahrshochwasser und dadurch entstehenden temporären Kleinstgewässern profitiert die Art auch heute noch, da die Entwicklungszeit der Larven nur wenige Wochen dauert und die Tiere als Ei überwintern. Das Ei kann sowohl im Wasser als auch im Trocknen überdauern. Damit ist die Art, wie auch die meisten anderen Heidelibellen, anderen Arten mit mehrjähriger Entwicklungszeit überlegen. 

150mm, f/13, 1/8s, ISO200
150mm, f/3.2, 1/400s, ISO400
150mm, f/4, 1/1600s, ISO200
150mm, f/4, 1/125s, ISO400
Die Gebänderte Heidelibelle gilt aus durchaus wanderfreudig und ist wenig territorial, d.h. sie duldet andere Libellenarten in ihrem Revier, was sie allerdings gegenüber aggressiveren Arten konkurrenzschwach macht. Ihr wenig aggressives Verhalten führt auch dazu, dass man die Tiere häufig innerhalb kleiner Flächen in größerer Anzahl finden kann. Die kleine Heidelibellenart fliegt im Vergleich zu verwandten Arten der Gattung sehr unauffällig, flatternd und meist niedrig über der Vegetation.
Die Imago findet man erst im Hochsommer bis in den beginnenden Herbst hinein (Juli-Oktober).  
Die Art ist selten und in Deutschland gefährdet, in vielen Bundesländern wird die Bestandssituation auch als stark gefährdet eingeschätzt. 

150mm, f/4, 1/250s, ISO200
gestacked (5x 150mm, f/4, 1/250s, ISO200)
150mm, f/4, 1/2000s, ISO200
Auf den Fotos sind immer Weibchen zu sehen, hiervon war ein deutlicher Überschuss, an den zwei Morgenden an denen ich die Tiere aufgesucht habe, festzustellen. Vielleicht hielten sich die Männchen auch an derer Stelle auf. Gesehen habe ich natürlich auch Männchen, doch leider erst nachdem die Tiere herum flogen und nicht mehr gut zu fotografieren waren.

150mm, f/3.5, 1/2500s, ISO400
150mm, f/4, 1/800s, ISO200
14mm, f/4, 1/2500s, ISO400
150mm, f/4, 1/800s, ISO400
Nur durch einen Tipp von zwei Freunden konnte ich diese hoch attraktive Art fotografieren und das erste Mal in Natura erleben, vielen Dank dafür Lukas und Joachim!

Donnerstag, 21. August 2014

Siebenschläfer in der Urlaubssituation

Im Urlaub ernsthaft Naturfotos zu machen ist meist nicht ganz einfach, insbesondere wenn es kein Fotourlaub ist (das hatte ich ja schon mal letztes Jahr beschrieben). Meist überlegt man, ob es sich überhaupt lohnt die ganze Ausrüstung mit zu nehmen, da man eh nicht dazu kommt den Großteil der Ausrüstung zu nutzen. 
Unser Urlaubsort war wieder der selbe wie im letzten Jahr, nämlich die Sächsische Schweiz. Und auch in diesem Jahr hatte ich echtes Glück ein Fotomotiv direkt an unserer Unterkunft zu finden (Danke an Jürgen für den Tipp), welches mir über Tage die Möglichkeit gab Fotos zu machen. 
Dabei sollte es sich auch auszahlen, dass ich deutlich mehr Ausrüstung mitnahm als ursprünglich geplant. Von 14, über 50 und 85 bis hin zu 150mm konnte ich alles für ein und das selbe Subjekt einsetzen. Dazu kam noch in einigen Bildern ein Blitz den ich dank Funkauslöser entfesselt nutzte.
Alle Fotos entstanden auf wenigen Quadratmetern, nämlich in einem Schuppen. Dort hatte es sich ein Siebenschläfer bequem gemacht und war meist sowohl abends als auch morgens anzutreffen. Manchen Tag gelang kein einziges Foto und hin und wieder ganze Serien am Stück. Die Fotobedingungen waren nicht ganz einfach, zum Teil fehlte der Platz oder die richtige Persepktive, aber vor allem fehlte es an Licht. Da ich keine tot geblitzten Bilder haben wollte nutzte ich höhere Lichtempfindlichkeiten (dazu gibts einen Blogpost), Licht von draußen per Reflektor in den Schuppen gebracht (Danke an Silva für die Idee und Hilfe) aber auch einen entfesselten Blitz in Kombination mit einem Diffusor.

85mm, 1s, f/2.8, ISO1600, EV -0.33
150mm, 1/100s, f/3.2, ISO1600
14mm, 1/125s, f/5.6, ISO800
Der Schuppen schien ein beliebtes Quartier für Siebenschläfer zu sein, da mir bestätigt wurde, dass da seit Jahren die kleinen Bilche zu hören und manchmal auch kurz zu sehen seien. Also dachte ich mir, dass müsste man doch fotografisch festhalten können. Nach einiger Zeit gewöhnte sich der Siebenschläfer tatsächlich an mich als auch an das Fotozeug und kam teilweise auf wenige cm heran, blieb dabei aber immer vorsichtig und zurückhaltend. Das Tier war durch die Umgebung natürlich schon an menschlichen Besuch im Schuppen gewöhnt. Dadurch gelangen unterschiedlichste Aufnahmen des Tiers in seiner anthropogenen Unterkunft. Wichtig war mir dabei genau diese mit in den Bildern zu integrieren. Portraits von Siebenschläfern gibt es ja schon genug.

21mm, 1/2s, f/5.6, ISO800, EV -1
75mm, 1/160s, f/2.8, ISO1000, EV -0.33
50mm, 1/125s, f/3.2, ISO400
Der Siebenschläfer (Glis glis) gehört zur Familie der Schläfer oder Bilche, zu ihnen gehören auch Gartenschläfer und Haselmaus. Diese Familie ist mit den Hörnchen näher verwandt. In Deutschland findet man den Siebenschläfer besonders in den Mittelgebirgen, wenn gleich er bis auf die nordwestdeutsche Tiefebene überall verbreitet ist.  
Er lebt in Laub- und Mischwaldbeständen, ist aber auch in naturnahen Parks und Gärten zu finden. Sein Vorkommen scheint primär mit fruchttragenden Laubbäumen verbunden zu sein, daher ist er auch in reinen Nadelbaumbeständen der höheren Lagen nicht mehr zu finden. Die Tiere halten sich in kleineren Familientrupps zumeist in den Baumkronen auf. Die Art ist vornehmlich dämmerungs- und nachtaktiv.  

85mm, 1/10s, f/2.8, ISO800
127mm, 1/25s, f/4, ISO800
14mm, 1/13s, f/5, ISO800, EV -1
Die Bilchart ernährt sich von Früchten, Samen und auch Insekten, macht aber gelegentlich vor Vogeleiern oder Jungvögeln nicht halt. Tagesverstecke sind von Natur aus Baumhöhlen, es werden aber auch sehr gern Nistkästen angenommen oder Gebäude mit entsprechenden Unterschlupfmöglichkeiten (z.B. Zwischenböden).  Die Überwinterung findet frostsicher in Verstecken unter der Erde, in Trockenmauern oder auch in Gebäuden statt. Der Winterschlaf dauert dann meist von Oktober bis Mai, also sieben Monate, daher auch der Name.


75mm, 1/100s, f/5.6, ISO800
50mm, 1/100s, f/3.5, ISO200, EV -0.33
127mm, 1/13s, f/2.8, ISO800, EV -1
Im alten Rom wurden die Tiere gezüchtet und gegessen. In einigen südeuropäischen Ländern wird der Siebenschläfer noch als Spezialität verzehrt, obwohl der Fang und die Mast der Tiere verboten ist.
Die Hauptbedrohung der Tiere ist großflächiger Waldumbau von naturnahen Laub- oder Mischwäldern in naturferne Forste. Strukturreichtum in seinem Lebensraum ist eines der elementaren Voraussetzungen für das Überleben des Bilches. Hierdurch ist nämlich nicht nur die Nahrungsverfügbarkeit gesichert, sondern auch die Versteckmöglichkeiten, gegenüber von Feinden wie dem Waldkauz, gegeben. 
In der Sächsischen Schweiz konnten wir nachts etliche von ihnen hören. Beinah unheimlich knackte, knirschte und quietschte es von den Bäumen herunter, manchmal konnte man dann auch ein Tier im Mond- oder Taschenlampenlicht erahnen. 
Ein tolles Erlebnis die Tiere nicht nur in der Dunkelheit zu erleben, sondern auch eines hautnah zu sehen, zu beobachten und fotografieren zu können.  

150mm, 1/125s, f/3.5, ISO800
14mm, 1/125s, f/5.6, ISO800
150mm, 1/125s, f/3.5, ISO400
50mm, 1/100s, f/4, ISO200, EV -0.33

Freitag, 8. August 2014

-Waldmaus im Dunkeln- oder -Was man mit ISO25600 so machen kann-

In den letzten Jahren hat sich die Technik der digitalen Kameras stark weiterentwickelt. Aus technischer Sicht weint ja auch schon länger keiner mehr den analogen Zeiten hinterher. Hier überholte die neue Technik die alte schon vor einigen Jahren. Aber wofür denn der ganze Fortschritt, Fotos werden schließlich schon seit fast 200 Jahren gemacht. Ist die ganze Technik also nur Spielkram und wenig zielführend für die eigentliche Essenz des Fotografierens, nämlich das Foto?

In den vergangenen Wochen konnte ich nun von solch aktueller Technik profitieren. Über einige Tage hinweg fotografierte ich meist mit ISO1600 in einem recht dunklen Schuppen. Die dabei entstandenen Bilder sind einwandfrei und auch für großformatige Abzüge tauglich. Jeder der schon mal einen analogen 1600er Film benutzt hat, weiß wie kompromissbehaftet dies war. Was ich da fotografiert habe, werdet ihr im kommenden Blogeintrag erfahren (hier).
Aber in einer anderen Fotosituation staunte ich wirklich sehr über die aktuell verfügbare Technik (einige Kameras können das übrigens schon noch besser). Wir saßen auf einer Bank im Elbsandsteingebirge und die Sonne war beinah schon 30 Minuten untergegangen, als wir im letzten Licht eine kleine Maus durch das Heidekraut huschen sahen. Sie störte sich nicht durch unsere Anwesenheit und kam immer näher. Ich hatte meine Kamera neben mir liegen, weil ich eben noch Bilder vom Tag aussortiert hatte, also probierte ich es: Kamera vorsichtig auf der Bank ausrichten, Kopf langsam Richtung Kamera absenken und durch den Sucher schauen. Leider war es schon so dunkel, dass manuelles fokussieren eher ein grobes Schätzen geworden wäre, also nutzte ich den Autofokus und tatsächlich stellte er auf dem gewählten Fokuspunkt etwas scharf. Die angezeigte Verschlusszeit war für die vorhandene Situation unterirdisch, schließlich hatte ich 150mm dran, stütze die Kamera nur auf der Bank ab und die kleine Maus war immer etwas in Bewegung. Konsequenterweise drehte ich also den ISO der Kamera auf das Maximum (HI2.0 ≙ ISO25600). Mit einer Verschlusszeit von nun 1/25s gelangen zwei Aufnahmen, dann war das Mäuschen weg. 
Der Blick danach auf das Display war erstaunlich, nicht nur dass das Bild um ein vielfaches heller war, als das was unsere Augen noch an Licht einfingen, sondern auch der Fokus saß optimal. Es entstand kein großartiges Bild und es rauscht natürlich auch, aber klar ist, noch vor wenigen Jahren wäre es nicht möglich gewesen dieses Foto überhaupt zu machen. Daher ist die technische Weiterentwicklung besonders im Bereich der Lichtempfindlichkeit für die Naturfotografie nicht zu unterschätzen.

Vermutlich handelt es sich um eine Waldmaus (Danke an Benjamin für die Bestimmung). Das Bild wurde in meinem normalen RAW-Entwicklungsprozess bearbeitet und auch nur minimal entrauscht. 
Waldmaus - Apodemus sylvaticus c.f.
150mm, f/2.8, 1/25s, ISO25600
26.7.2014,  21:26 Uhr

Freitag, 11. Juli 2014

Strukturen, Farben, Formen und Pflanzen in Südfrankreich

Der Titel verrät die Idee des Blogeintrags bereits, hier handelt es sich um ein Sammelsurium von Fotos. In diesem dritten und letzten Blogpost unserer Südfrankreich-Exkursion 2014 möchte ich die nicht tierischen Fotos der Reise zeigen. Im ersten Teil ging es um Insekten und im zweiten Teil um die Vogelwelt. Aber natürlich gab es noch viel mehr zu sehen. So fanden wir gleich an unserem ersten Fotostop uns bisher unbekannte Orchideen in größerer Zahl (u.a. Gelbe Ragwurz) und konnten in wunderbaren Lichtsituationen verschiedene Motive umsetzen. Dazu dienten nicht nur 'klassische' Fotolocations, auch auf scheinbar unfotogenen Flächen fanden wir Fotomotive.  So hatte beispielsweise Joachim die initiale Idee den Hasenfuß-Wegerich, der auf dem Zeltplatz zu zig tausenden wuchs, motivisch einzufangen. Das quadratische Bild was ich hier zeige zählt zu einem meiner Lieblingsbilder der Reise.
Ich hoffe, dass im kommenden Jahr eine ähnliche Reise möglich ist und wir einige Bilder umsetzen können, die nun in unseren Köpfen sind, wir jedoch in diesem Jahr nicht realisieren konnten.
Viel Spaß beim Gucken!


Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)
300mm, f/4, 1/160s, ISO100
Sonnenaufgang in den Cevennen
14mm, f/4, 1/100s, ISO100
Gelbe Ragwurz (Ophrys lutea)
300mm, f/4, 1/50s, ISO100
Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)
300mm, f/4, 1/100s, ISO100
Risse im Boden
50mm, f/8, 1/320s, ISO200
Schilfwischer
420mm, f/32, 1/10s, ISO100
Hasenfuß-Wegerich (Plantago lagopus)
300mm, f/4, 1/250s, ISO100
Hasenfuß-Wegerich (Plantago lagopus)
420mm, f/5.6, 1/800s, ISO400
Wasser im Abendlicht
420mm, f/8, 1/320s, ISO400
Wind in der Crau
14mm, f/16, 1/10s, ISO100

Freitag, 27. Juni 2014

Im Wald der Schachtelhalme

Vor etwa einer Woche war ich mit der Familie und Freunden in einem wirklich sehr hübschen Wald an der Argen unterwegs. Hier fanden wir große Bestände von zwei Schachtelhalmarten (Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum) und Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale)). Diese Pflanzen wirken nicht nur ursprünglich sie sind es auch. Sie sind die letzten Überbleibsel einer völlig anderen Zeit in der die Schachtelhalmverwandten riesige Wälder bildeten und in einer enormen Vielfalt den Großteil der Landpflanzen darstellten. Das Gros der Steinkohle entstand aus ihnen. Bis zu 30m Höhe und 1m Durchmesser erreichten die Größten von ihnen.  Zwar erreichen die heutigen Relikte nicht mehr diese Größe, aber in den Tropen sind immer noch zwei baumgroße Arten zu finden. Bei uns ist die größte Art maximal 2m hoch, die meisten allerdings deutlich kleiner und auch recht unscheinbar. Schließlich sind sie vor allem grün und bilden anders als höhere Pflanzen keine Blüten aus, durch die sie besonders auffallen würden. Nichtsdestotrotz  besitzen die Schachtelhalme eine Ästhetik, die man gern im Foto einfangen möchte. Ich hatte leider kein Makro mit dabei, daher arbeitete ich mit meinem 50mm 1.8 und dem 14mm 2.8. Für einige Bilder hätte ich mir zwar noch mein Makro gewünscht, allerdings bin ich mit der Ausbeute nicht unzufrieden, zumal die Fotos "nebenbei" entstanden.  

Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
50mm, f/2, 1/800s, ISO400
Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
50mm, f/2.2, 1/160s, ISO800
Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
14mm, f/4, 1/30s, ISO800
Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
14mm, f/4, 1/640s, ISO800
Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
14mm, f/8, 1/400s, ISO400
Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
14mm, f/4, 1/1000s, ISO800
Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
14mm, f/8, 1/125s, ISO400